Ernährung

Enzym-Präparate- wirksam oder nutzlos?

Autor: Dr. Stefan Huxoll / veröffentlicht:

Sicherlich haben auch Sie schon von den unzähligen positiven Berichten der Enzymtherapie gehört oder gelesen. Über den erfolgreichen Einsatz mit Hilfe von Enzymen Krankheiten vorzubeugen oder zu behandeln, wird mittlerweile in fast allen Gesundheitsportalen berichtet.
Was hat es genau mit dieser Kraft der Enzyme auf sich, sind Enzyme tatsächlich so effektiv und wirksam und worauf sollte man bei der Auswahl achten ?
Nachfolgend finden Sie hierzu die wichtigsten Antworten.

Enzyme- Bausteine des Lebens

*Enzyme gehören zu den Bausteinen des Lebens und sind in unserem Körper an nahezu allen *Stoffwechselprozessen beteiligt. Sind in unserem Körper zu wenige Enzyme vorhanden, können wichtige Stoffwechselvorgänge blockiert werden und körperliche Beschwerden unseren Organismus belasten. Der Begriff der Enzymtherapie beruht auf der oralen Einnahme von gezielt ausgewählten Enzymen pflanzlicher & tierischer Herkunft. Es ist inzwischen wissenschaftlich belegt, dass bei körperlichen Beschwerden eine therapiebegleitende Unterstützung mit hochdosierten Enzymen eine beeindruckende Wirkung zeigen kann. Fachärzte sind sich hierzu einig, dass ganz offensichtlich bei fast jeder Art von Erkrankung immer auch ein Mangel an körpereigenen Enzymen vorliegt bzw. diese keine ausreichende enzymatische Aktivität mehr besitzen.

Klinische Studien konnten belegen, dass insbesondere der kombinierte Einsatz von pflanzlichen und tierischen Enzymen zur Vorbeugung und natürlichen Behandlung von Krankheiten besonders hilfreich sein kann.
Hierzu zählen das wertvolle Bromelain, gewonnen aus dem vermahlenen Strunk der Ananas und das Papain, das aus dem Saft unreifer Papayas stammt, in Kombination mit tierischen Enzymen wie z. B. Pankreatin, Rutin, Trypsin und Chymotrypsin.*

Was sind Enzyme?

*Enzyme sind in unserem Körper in allen Zellen und Gewebebereichen vorhanden. Ein Großteil der Enzyme bildet unser Organismus selbst- diese bestehen aus Eiweißstoffen und sind als sogenannte Bio- Katalysatoren an der Steuerung nahezu aller chemischen Prozesse in unserem Körper beteiligt. Ohne Enzyme könnten wir unseren Stoffwechsel nicht aufrechterhalten.

Enzyme oder Stoffe, die Enzyme beeinflussen, haben heute große Bedeutung in der modernen Medizin. Viele Stoffwechselerkrankungen werden dadurch verursacht, dass bestimmte Enzyme nicht oder nicht mehr ausreichend im Körper gebildet werden. Ein Enzymmangel lässt sich zum Teil durch die Zufuhr entsprechender Enzyme* behandeln. So kann sich zum Beispiel bei manchen Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse die gestörte Verdauung durch die Einnahme mit dem Enzym Pankreatin wieder normalisieren. Aber auch bei Sportverletzungen, Gelenkbeschwerden des rheumatischen Formenkreises, Schmerzen & Entzündungen kann die Einnahme von Enzymen ausgesprochen hilfreich sein.

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Warum brauchen wir Enzyme ?

*Als das Leben auf unserem Planeten begann, galt es, eines der größten Probleme zu lösen, nämlich auch bei niedrigen Temperaturen von ein- und mehrzelligen Lebewesen (ca. 35 °C) einen schnellen Stoffwechsel zu gewährleisten.
Das war die evolutionäre Geburtsstunde der Enzyme, Biokatalysatoren des Lebens, die biologische Reaktionen beschleunigen und damit Leben überhaupt erst ermöglichen. Derzeit kennen wir im menschlichen Körper ca. 5.000 verschiedene Enzyme, die nach EC- Norm in 6 Klassen eingeteilt werden.

Für Prävention und Therapie von Entzündungen wie Rheuma, Krebs, Diabetes rückte insbesondere die Gruppe der Hydrolasen in das Sichtfeld moderner Forscher.
Dem Arzt Prof. Wolf und dem Biologen Dr. Karl Ransberger fielen Anfang der 50er-Jahre Proteasen auf, Enzyme die unter Hydrolyse Eiweißverbindungen spalten. Gab man diese Proteasen, wie Bromelain aus der Ananas, Papain aus der Papaya oder auch Trypsin/Chymotrypsin aus dem Pankreas, in die Blutbahn von Tieren, die vorher Verletzungen mit Entzündungen hatten, so heilten diese signifikant schnell aus.
Weltweit begann Anfang der 60 er Jahre hierzu dann die intensive Forschung und mit der Enzymtherapie die Etablierung einer gänzlich neuen biologischen Therapieunterstützung, die heute von Millionen Menschen alleine in Deutschland genutzt wird.*

Was kann die Enzymtherapie heute leisten?

  • Schnelle Reduktion von Ödemen und Schwellungen
  • schnelle Reduzierung von Schmerzen
  • In Kombination mit Bioflavonoiden Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes
  • Verringerung chronisch entzündlicher Symptome wie Morgensteifigkeit der Gelenke · Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkung
  • Verbesserung der Lebensqualität bei chronischen Beschwerden
  • Verbesserung der Überlebensdauer bei Krebspatienten

Welche Enzyme sind sinnvoll?

Klinische Studien konnten belegen, dass insbesondere der kombinierte Einsatz von pflanzlichen und tierischen Enzymen besonders hilfreich sein kann.
Hierzu zählen das wertvolle Bromelain, gewonnen aus dem vermahlenen Strunk der Ananas und das Papain, das aus dem Saft unreifer Papayas stammt, in Kombination mit tierischen Enzymen wie z. B. Pankreatin, Rutin, Trypsin und Chymotrypsin.

Bromelain
Papain
Chymostrypsin
Trypsin
Rutin
Pankreatin

Wie finde ich das beste Enzym Präparat ?

Enzyme werden aufgrund ihrer regulierenden Eigenschaften erfolgreich bei Entzündungen, Schwellungen sowie bei degenerativen Gelenkbeschwerden eingesetzt. Zahlreiche Hersteller werben mit Vollmundigen Versprechen und bieten hierzu in der Apotheke entsprechende Präparate mit unterschiedlichen Enzymkombinationen an. Diese sind als Arzneimittel, als diätetische Lebensmittel oder auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

Häufig lässt sich auf den ersten Blick jedoch nicht erkennen, welche Qualität die eingesetzten Inhaltsstoffe haben und wie sinnvoll dabei die jeweilige Kombination der einzelnen Enzyme ist.
Daher sollte man sich für einen objektiven Vergleich und die richtige Entscheidung in der Produktauswahl genau 3 Fragen stellen:

1. Welche Enzym-Kombination ist wirklich sinnvoll?
2. Wie hoch liegt die tatsächliche Enzym-Aktivität?
3. Wie gut ist die Verträglichkeit?

*Genau diese Fragestellung wurde im Rahmen einer großen Vergleichsstudie von der Deutschen Gesundheitsinitiative gestellt.

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Die Autoren Dr. Stefan Huxoll, Dr. Rüdiger Hofmann und Dr. Elvira Rauschenbach enttarnten hierbei ganz erhebliche Unterschiede in der Qualität und enthaltenen Enzymkraft der jeweiligen Testprodukte.
Denn allzu oft versucht uns die Pharmaindustrie mit einem schlauen Werbetrick oder einer allzu blumigen Aussage zu einem spontanen Produktkauf zu überreden.

Wie werden Enzyme richtig eingenommen?

Bei der Einnahme von Enzymen ist besonders darauf zu achten das diese mit einem deutlichen zeitlichen Abstand *zur Nahrungsaufnahme erfolgt.
Da Enzyme in ihrer Struktur hochkomplex und sehr empfindlich sind, gilt als empfohlene Anwendungszeit, dass die Einnahme 30 – 60 Minuten vor oder 90 Minuten nach den Hauptmahlzeiten erfolgen sollte.
Dies ist im Besonderen von elementarer Bedeutung um die Enzymaktivität möglichst vollständig zu erhalten. In Studien konnte hierzu die Bioverfügbarkeit von intakten proteolytischen Enzymen eindrucksvoll nachgewiesen werden.

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